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Dezember 2008

Qualität und Effektivität im Brennpunkt

Stark wachsender Hersteller von Auspuffanlagen entscheidet sich für AP&T

Wissen Sie, wer die Auspuffanlage Ihres Wagens produziert hat? Es besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller Universal Industries aus Estland ist. Dieses Unternehmen hat in den letzten Jahren stark expandiert und liefert mittlerweile Auspuffanlagen an zahlreiche Automobilhersteller. Und die Teile dazu werden mit Hilfe von Pressen und Automationsanlagen von AP&T produziert.  

Universal Industries ist fast so etwas wie ein Erfolgsmärchen. Das Unternehmen nahm die Herstellung von Auspuffanlagen ganz klein im Jahr 1987 auf. Mittlerweile arbeiten 140 Mitarbeiter in zwei Werken für einen internationalen Kundenstamm. Mehr als 98 Prozent der Produktion gehen in den Export. Zunächst wurden ursprünglich nur Auspuffanlagen für den Bestandsmarkt produziert, aber inzwischen hat sich das Unternehmen zu einem OEM-Hersteller (Original Equipment Manufacturer) für mehrere Autobauer entwickelt. Das bedeutet, dass Originalteile in großen Mengen direkt für die Montage im Automobilwerk geliefert werden.

Hohe Anforderungen von der Automobilindustrie
Zur Erfüllung der hohen Anforderungen der Automobilbranche an Produktqualität und Liefersicherheit arbeitet Universal Industries ständig an der Weiterentwicklung von Produkten und Produktion. Und dabei spielt AP&T eine wichtige Rolle.

Betriebssicherheit und Flexibilität
„Die von uns bei der Herstellung verwendeten Anlagen müssen sich durch Betriebssicherheit und Flexibilität auszeichnen“, betont Jüri Vellerand, Geschäftsführer von Universal Industries. Dank der von AP&T gelieferten und mit den benötigten automatischen Funktionen ausgestatteten Pressen können wir viele verschiedene Teile mit denselben Maschinen produzieren. Weil wir den Automatisierungsumfang bei Bedarf erweitern können, sind wir in der Lage, die Produktion an die Nachfrage anzupassen und so eine höhere und gleichmäßigere Qualität der Endprodukte sicherzustellen.“

Neue Geschäfte
Die Beziehungen zwischen Universal Industries und AP&T sind schon ein Jahrzehnt alt.
„Wir haben seit Ende der ´90er Jahre Kontakt“, erinnert sich Jan Jonasson von AP&T. „Die erste Presse haben wir 2004 geliefert. Das war ein 800-Tonnen-Modell zum Schneiden und Tiefziehen. Seitdem haben wir zwei weitere Pressen mit 200 bzw. 800 Tonnen für verschiedene Bearbeitungen wie u.a. das Tiefziehen geliefert. Auch eine Automationsanlage zur Effizienzsteigerung der Produktion stammt von uns.“
Vor dem Hintergrund der schnell steigenden Lohnkosten in Estland wird sich diese Investition in kürzester Zeit bezahlt gemacht haben.

Estland – ein interessanter Markt
Für AP&T ist Estland ein hochinteressanter Markt, und Jan Jonasson sieht gute Möglichkeiten für weitere Umsätze.
„Schweden ist bereits der größte Handelspartner von Estland und schwedische Unternehmen haben in Estland einen guten Ruf. Am Wachstum der Industrie in Estland und ihrer Entwicklung möchten wir natürlich gern teilhaben. Weil wir Produkte mit hoher Qualität liefern und unsere Zusagen einhalten, bauen wir immer mehr Vertrauen auf und ebnen so den Weg zu neuen Geschäften. Universal Industries ist dafür ein gutes Beispiel.“