Oktober 2011
Kürzere Lieferzeiten dank intelligenter Werkzeugkonstruktion
Warum sollte man jedesmal wieder bei Null anfangen, wenn man ein neues Presshärtewerkzeug entwickeln muss? Das haben sich die Werkzeugkonstrukteure von AP&T auch gefragt. Sie entwickelten ein eigenes Modulkonzept für die Werkzeugkonstruktion, das sie Modular Design Concept nannten.
Dieses Konzept wurde mittlerweile weiterentwickelt und verbessert. Es kann jetzt bis zu 70 Prozent der Konstruktion eines vorhandenen Werkzeugs für ein neues verwendet werden. Das bedeutet wiederum, dass man die Konstruktionszeit erheblich senken und der Kunde sein Werkzeug deutlich schneller als bisher erhalten kann.
„Wir haben u. a. ein Werkzeug für eine Reihe von Varianten der B-Säule mit derselben Grundkonstruktion beim Werkzeug hergestellt. Lediglich Umformungsflächen und Kühlkanäle mussten an die jeweilige Variante angepasst werden, während z. B. der Gussbereich bei allen Modellen gleich ist“, erklärt Johan Friberg, Chefberater bei AP&T.